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Stets am Puls der Zeit

Stadtjugendring Schwabach feierte 70. Geburtstag

„Obwohl der Stadtjugendring Schwabach mit dem Siebzigsten einen Seniorengeburtstag feiert, stellt er sich den Herausforderungen der Zeit“. Dies sagte Oberbürgermeister Matthias Thürauf bei einem Empfang anlässlich des runden Geburtstages in den Räumen des Stadtjugendringes (SJR) „Auf der Kappadocia“. Der Präsident des Bayerischen Jugendringes, Matthias Fack, erinnerte in seiner Festrede daran, dass sich bereits 1946 die Jugendlichen „auf den Weg in die Zukunft machten.“ Und der Schwabacher SJR-Vorsitzende Knut Besold ist überzeugt, dass das auch heute noch so ist: „Die Jugendarbeit ist am Puls der Zeit“, sagte er: „Wir wollen weiter Denkanstöße geben.“

SCHWABACH – Dass der Stadtjugendring bereits 70 Jahre besteht, geht auf eine Initiative der Alliierten im Jahr nach der Beendigung des 2. Weltkrieges zurück. Das sprachen sowohl Knut Besold als auch Matthias Fack an. Die Militärs wollten, dass unter Einbeziehung der Jugend in gemeinsamem Handeln etwas aufgebaut wird, dass sich die Jugend Gedanken um die Zukunft macht und sie mitgestaltet. Und das ohne Frage nach der Herkunft.
 
„Schon lange bunt“

Was nach dem Krieg wichtig war, das sei heute angesichts der Flüchtlingsproblematik erneut aktuell, meinte Matthias Fack. „Die Gesellschaft ist schon lange bunt“, sagte der Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR). „Jetzt sind viele junge Menschen da, die sich selbst artikulieren und aktiv einbringen sollen“, so Fack. „Es geht nicht allein um die Versorgung, es geht um die Angebote der Jugendverbände und Vereine für diese jungen Leute“, appellierte Fack an die versammelten Festgäste und kündigte an, entsprechende Fachprogramme mit Sondermitteln auszubauen. „Wir sind der Hort der Willkommenskultur, wir praktizieren das, was uns vor 70 Jahren die Amerikaner ermöglicht haben.“ „Das Internationale war von Anfang an da“, erinnerte der BJR-Präsident an Jugendaustauschprogramme mit Israel bereits in den 1950er Jahren und spätere Schülerbegegnungen. Es sei durch das gute Miteinander zwischen Politik und Jugendverbänden möglich geworden, und so sollte es auch jetzt sein. „Die Jugend will mitgestalten“, war Matthias Fack überzeugt, „deshalb sollten wir als Bayerischer Jugendring oder als Stadtjugendring auf neue Ideen hoffen und dafür offene Ohren haben“.
 
 „...dann schaffen wir das auch“

Ein Gedanke, den Oberbürgermeister Matthias Thürauf bereits in seinem Grußwort angesprochen hatte. Der Umgang mit jungen Flüchtlingen sei eine große Herausforderung für den Stadtjugendring und für die gesamte Gesellschaft, meinte er und lobte die niederschwelligen Angebote der Sportvereine zur Integration. Wenn sich hier viele Menschen einbringen, „dann schaffen wir das auch“, so der OB.
Thürauf ging freilich auch auf andere Herausforderungen der Zeit ein wie beispielsweise die digitalen Medien, die Angebote im Jugendzentrum oder die wachsenden Aufgaben der Streetworker. „Wir müssen als Stadt im ständigen Dialog mit dem Sprachrohr der Jugendverbände und Vereine bleiben“, sagte er. „Wir müssen uns fragen, ob wir alles noch richtig machen.“ Als „Kaderschmiede für die Stadtgesellschaft“ bezeichnete er schließlich den Stadtjugendring. „Eine Grundausbildung beim SJR hat nachhaltige Wirkung“, meinte er mit dem Blick auf zahlreiche Persönlichkeiten, die in der Jugendarbeit tätig waren und heute noch immer gesellschaftlich engagiert sind.
Eine Feststellung, die Knut Besold bei seiner Begrüßung bereits bestätigt hatte. Ihn habe die Zeit beim Stadtjugendring geprägt, gestand der Vorsitzende. Er habe hier eine „sehr wertvolle Zeit erlebt“, sagte er. Es hätten sich viele gute Freundschaften entwickelt, und er habe hier auch seine Frau Marion kennengelernt.
 
Jugendleiter von morgen?
Besold erinnerte unter anderem an erste Veranstaltungen zur sexuellen Aufklärung im Jahr 1958 (!), an die Diskussionen um die Errichtung eines Jugendzentrums in den 1970er Jahren oder an die Inbetriebnahme des Spielmobils im Jahr 1992. Das sei auch jetzt im Einsatz im Rahmen des Programmes „Flüchtlinge werden Freunde.“ Peter Reiß, Vorsitzender im Jugendausschuss des Stadtrates und Pfleger für Jugendarbeit, war schließlich der Redner zwischen offiziellem Teil und kaltem Büfett. Er betonte, wie gut das Geld investiert ist, das für den Stadtjugendring ausgegeben wird. Der Vorsitzende der SPD Schwabach war überzeugt, „dass junge Flüchtlinge von heute Jugendleiter von morgen sein können“.
Copyright (c)2016 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 26.01.2016

 

Matthias Fack, Präsident des Bayerischen Jugendringes, bei seiner Festansprache. Im Hintergrund Knut Besold, Vorsitzender des Stadtjugendringes, der seine Frau durch die Jugendarbeit kennengelernt hat und mit ihr zwei Kinder hat. Tochter Patrizia hatte er zur Jubiläumsfeier mitgebracht. Foto: Arno Heider

 

 
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Auf Entdeckungstour

Mit dem Spielmobil des Stadtjugendrings

SCHWABACH — Mit dem Spielmobil des Stadtjugendrings können Kinder-Kundschafter ab sechs Jahren sich in den Pfingstferien auf eine Entdeckungsreise in Schwabach begeben.
Wo kann man gut spielen? Wo treffen sich Kinder und wo gibt es Kunstwerke? Welche Orte sind hässlich und wo halten sich Kinder gerne auf? Mit diesen Fragen können sich in den Pfingstferien alle spielfreudigen Kinder beschäftigen, die beim Programm „Kinderkundschafter“ auf Entdeckungsreise in Schwabach mitmachen.
Mit verschiedenen Methoden erobern die Kinderkundschafter ihren Stadtteil, streifen zusammen umher auf der Suche nach besonderen Plätzen und entdecken dabei neue (Spiel-)Orte. Ausgestattet mit GPS-Geräten, Smartphones, Tablets und Stadtteilplänen gehen die Kinderkundschafter auf die Suche nach versteckten Botschaften und Wegweisern. Um diese zu finden lernen sie erstmal den richtigen Umgang mit QR-Code Scannern, GPS-Daten und Stadtplänen.
Die Rallyes lenken die Aufmerksamkeit der Kinder zudem auf Orte, die sie bislang als uninteressant oder alltäglich wahrgenommen haben. Spielplätze werden getestet, Brunnen beschrieben, öffentliche Einrichtungen und deren Mitarbeiter besucht und Ladenbesitzer interviewt. Angeleitet und begleitet werden sie dabei von den Mitarbeitern des Stadtjugendrings Schwabach.
Einmal einen öffentlichen Beitrag fürs Internet erstellen: Diesen Wunsch können sich die Kinderkundschafter erfüllen: Mithilfe von Mini-Tablets, Fotokameras, Action-Kameras und Audiogeräte erschaffen die Kinder Fotos, Audiodateien, Texte und Videofilme, die noch am selben Tag auf einen digitalen Kinderstadtplan (www.kiku-schwabach. de) eingespeist werden. Finanziert und gefördert wird das Projekt durch das Programm „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Termine in den Pfingstferien: Täglich, von 11.30 bis 17.30 Uhr. Dienstag, 26. bis Donnerstag, 28. Mai, Eichwasen, Spielplatz „Wald-Bolzi“ (hinter den Hochhäusern). Montag, 1. bis Mittwoch, 3. Juni, Forsthof, Spielplatz Konrad-Adenauer- Straße

Copyright (c)2015 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 22.05.2015
 
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Rock, Pop und Reggae

 

 

 

 

 

 

SCHWABACH — Von Pop über Rock bis hin zu Reggae und Jazz reicht die Palette der jungen Bands, die am Freitag, 30. Januar, 19 Uhr, die Chilling Area in Wolkersdorf stürmen. Die Adolph-von-Henselt-Musikschule präsentiert in Kooperation mit der Musikschule Fürth und dem Stadtjugendring fünf verschiedene Rock-, Pop-, Jazz- und Reggaebands — bei freiem Eintritt. Open Source, Solo Acts, Take Off (unser Bild), Ruction und die Formation Triplux sind zu erleben. F.: Max Mölkner  

Copyright (c)2015 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 27.01.2015  

 
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