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Freitag, 12. September 2014 15:13

Generationenübergreifend lernen 

Im Open Lab im Jugendzentrum Schwabach — Weitere Sponsoren gesucht


SCHWABACH — Eine Gruppe Technik interessierter junger Menschen hat unter der Trägerschaft der Initiative Jugendzentrum e.V. mit dem Aufbau eines Open Labs begonnen. Die Unterstützung mit Finanz- und Sachspenden sowie aktiver Mitarbeit durch Schwabacher Unternehmen, Jugendinitiativen und engagierte Privatpersonen ist bereits angelaufen, die vollständige Ausstattung mit hochprofessionellen Maschinen, Computern und Materialien ist jedoch noch in weiter Ferne.
Das erste Fab Lab, ein Fabrikationslabor, in dem entwickelt und zugleich gefertigt wird, wurde im Jahr 2002 von Neil Gershenfeld, einem Physiker und Informatiker am Massachusetts Institute of Technology, ins Leben gerufen. Fab Labs sind offene,demokratisch organisierte Werkstätten, die wirtschaftlich benachteiligten Privatpersonen und insbesondere Jugendlichen, den Zugang zu modernen Produktionstechnologien ermöglichen sollen. 3-D-Drucker sowie Maschinen zum Laserschneiden, Tiefziehen oder Fräsen ermöglichen die Produktion von eigenen Erfindungen, die normalerweise nicht wirtschaftlich zu fertigen sind oder für die es schlicht und ergreifend keinen Markt gibt.
Angelehnt an diese mittlerweile weltweite Initiative, wurde nun auch im Schwabacher Jugendzentrum ein generationenübergreifendes Open Lab gegründet. Zielsetzung war, einen Raum für Begegnungen zu schaffen, in dem Menschen ihre kreativen Ideen selbstständig und im Austausch mit anderen Nutzern umsetzen können.
So werden den Interessenten im Open Lab professionelle Geräte, wie ein 3-D-Drucker und ein Lasercutter, zur Verfügung gestellt. Angedacht sind weiterhin Workshops und Vorträge, in denen die Nutzer ihr Fachwissen teilen sowie Kooperationen mit Schwabacher Unternehmen und Bildungseinrichtungen nutzen. Als das Projekt während des Business-Frühstücks der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwabach vorgestellt wurde, erklärte sich Sandra Joachim, Stadträtin und Inhaberin der Werbeagentur Inline-Kommunikation, spontan bereit, als erstes Unternehmen das Projekt zu unterstützen, spendete Schreibtische sowie einen Großformatdrucker.
Thor Weinreich, Vorsitzender der Initiative Jugendzentrum, braucht jedoch noch jede Menge Sach- und Finanzspenden, um das Open Lab zum Laufen zu bringen. Gebrauchte oder neue Werkzeuge und Maschinen sind dabei ebenso willkommen wie Holz, Metall, Papier, Kunststoff oder Textilien. Unternehmen oder Privatpersonen können sich im Jugendzentrum unter der Telefonnummer (091 22) 829 07 über die Unterstützungsmöglichkeiten informieren.
Copyright (c)2014 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 12.09.2014




 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Einen Großformatdrucker und Schreibtische hat Unternehmerin Sandra Joachim gespendet. F.: oh 

 
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Mittwoch, 03. September 2014 16:23

Ein Haus für Jung und Alt

Jugendzentrum soll Treffpunkt der Generationen werden

SCHWABACH — Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Schwabacher Seniorenrates ist ein Sachstandsbericht zum Umbau und der Generalsanierung des Jugendzentrums in der Königstraße gestanden. Das sollen künftig, wie berichtet, nicht nur Jugendliche, sondern auch Senioren nützen können. 
Der Geschäftsführer des Stadtjugendrings, Marin Lobinger, informierte die Seniorenvertreter über die Zeitschiene, die Satzung, Nutzungskriterien sowie den vorgesehenen Besucherkreis. Erfreut zeigten sich die Senioren über seine Anmerkung, dass der Stadtjugendring, Träger dieser Einrichtung, plant, dass im neuen Zentrum auch Veranstaltungen von und mit Senioren stattfinden sollen. Zahlreiche Schwabacher Seniorenvereinigungen haben seit langem Raumbedarf für ihre Gruppen angemeldet. Dieses Jugend- und Seniorenzentrum soll nach den Maßgaben der Stadtverwaltung eine Begegnungsstätte zwischen den Generationen sein. 
Der Seniorenrat kann sich unter anderem ein regelmäßiges Frühstück für Senioren vorstellen und ist bereit, sich an generationsübergreifenden Zusammenkünften zu beteiligen. Jugend und Alter sollen seiner Ansicht nach mehr Gelegenheiten bekommen, sich kennen und schätzen zu lernen. 
Für spannende Diskussionen sorgte Professor Werner Lachmann mit seinem Vortrag „Ethik oder Monethik — wie moralisch ist unsere Wirtschaft?“. Es war von der Geldgier der Wirtschaft, sowie von der zum Menschen gehörenden Gier die Rede. Dass im Rahmen des Wettbewerbs verantwortlich gehandelt werden müsse, wurde den Senioren nahegebracht. 
Werner Lachmann verdeutlichte zudem, dass soziale Marktwirtschaft auf christlichen Werten aufbaue. Diese würden heutzutage auch von kirchlichen Bildungsträgern manchmal nur unzureichend vermittelt. 
Tugenden wie Sparsamkeit oder Pünktlichkeit gelte es stetig zu leben. Wichtig sei es auch, dass Moral und Charakter auf der Führungsebene für Mitarbeiter und Kunden erlebbar werden; es bestehe der Trend, dass diese Maßstäbe und Tugenden eher abnehmen. 
Weitere Thesen Lachmanns boten Diskussionsstoff: So seien manche soziale Nöte den Produzenten gleichgültig. Der Wettbewerb sei Kulturpflege und Wirtschaftspolitik müsse den Wettbewerb fördern. Dabei solle sich der Staat unparteiisch einbringen. st 
Copyright (c)2014 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 02.09.2014


 
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