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Freitag, 28. Februar 2014 11:33

Treff für Jung und Alt 

Freien Wähler besuchten Jugendtreff Wolkersdorf


Dass Jugendliche den Jugendtreff in Wolkersdorf nutzen ist klar. Überraschend ist jedoch, dass die Einrich­tung auch für die Geburtstagsfeier eines 70-Jährigen in Anspruch genommen wird.
WOLKERSDORF – Das war aber nicht die einzige Überraschung für die Freien Wähler Schwabach, die sich mit Jugendlichen und Vertretern der Stadtjugendrings sowie der Bür­gergemeinschaft Wolkersdorf zu einem Infogespräch im Jugendtreff Wolkersdorf trafen.
Bürgermeister Thomas Donhauser (FW) dachte, dass der Jugendtreff Wol­kersdorf ein Pilotprojekt für das Miteinander von Jung und Alt sei. Schließ­lich soll auch das Schwabacher Jugendzentrum nach Abschluss der Sanierung nicht nur Jugendlichen, sondern auch den Senioren als Treff­punkt zu Verfügung stehen.
„Das wird auch von uns befürwortet, aber neu ist die Idee nicht, denn das ,Juze‘ ist auch schon vor den Umbauarbeiten generationsübergrei­fend in Sinne des Stadtjugendrings genutzt worden“, fügte Florian Ram­pelt, stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings, hinzu. Wenn für die Sanierung des Juze öffentliche Mittel in Millionenhöhe aufgewendet werden, dann sei das sicherlich eine gute Entscheidung gewesen, zumal das Modell „Jung und Alt“ gleichzei­tig auch eine gute Auslastung der Ein­richtung gewährleiste, so Donhauser mit Blick auf die kontroverse Diskus­sion im Stadtrat. 
 
Ein neues Feuerwehrauto 
Auf die Wünsche an den Stadtrat angesprochen waren es dann die Jugendlichen selbst, die für eine weitere Überraschung bei den Freien Wählern sorgten. Nicht etwa ein Par­tykeller, ein Übungsraum für Bands oder Videospiele wünschte sich ein Jugendlicher, sondern ein neues Feuer­wehrfahrzeug für Wolkersdorf. Er wusste genau wovon er sprach, schließlich ist er selbst bei der Feuer­wehr und musste miterleben, wie das in die Jahre gekommen Feuerwehr­fahrzeug schon einmal während eines Einsatzes seinen Geist aufgab. Da neue Feuerwehrfahrzeuge auch grö­ßer sind als ihre Vorgänger, war ihm auch klar, dass dann auch noch ein größeres Feuerwehrhaus in Wolkers­dorf benötigt werde.
Unterstützung für diesen Vorschlag erhielt er von Hans Schleier, der 40 Jahre lang im Dienst der Feuerwehr stand und 32 Jahre lang sogar Kommandant der Feuerwehr in Dieters­dorf war. Auch Stadtrat Erwin Eber­lein, seit 40 Jahren bei der Limbacher Feuerwehr, und auch städtischer Pfle­ger für die Feuerwehren, versprach, sich für dieses Vorhaben einzusetzen.
Dringend benötigt würden auch neue Computer für den Jugendtreff, denn die vorhanden zwei PCs seien für Vieles zu langsam.
Die Jugendlichen freuten sich, dass der Planungs- und Bauausschuss des Stadtrats den Weg für eine Disco im Falbenholz freigemacht hat. „Disco ist super“, so eine Jugendliche, die auch Kerwamadla ist, „aber dorthin und wieder zurück müssen wir natürlich auch kommen können.“ Damit verbunden war der Wunsch, für eine ausreichende Verfügbarkeit an öffentlichen Verkehrsmitteln zu sorgen, wo­rauf die Freien Wähler auch Einfluss nehmen werden.
„Wie seid ihr sonst zufrieden mit Stadtrat?“, wollte FW-Kandidat Christian Huber von den Jugendlichen wissen. „Passt scho“, gab ein Jugendlicher zur Antwort. In Franken ist eine solche Beurteilung viel wert.
 
Copyright (c)2014 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 28.02.2014
 
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Mittwoch, 26. Februar 2014 13:03

Mehr „Wähler“ nach Diskussion 

Stadtjugendring: Fragerunde an die OB-Kandidaten

SCHWABACH — Der Stadtjugend­ring (SJR) hatte eingeladen, und viele Besucherinnen und Besucher dräng­ten sich am Montagabend ins „Lau­mer“ auf der Kappadocia, um dort der Kandidatin und den Kandidaten um das Amt des Schwabacher Oberbür­germeisters „auf den Zahn zu fühlen“. Die künftige Nutzung des sanierten Jugendzentrums sowie die Beteili­gung der Jugendlichen an der Stadtpo­litik waren Schwerpunktthemen bei der von Jörg Deffner moderierten Ver­anstaltung.
Zu Beginn und am Ende der Runde bat SJR-Vorsitzender Knut Besold an die „Wahlurne“. Die Gäste konnten jeweils auf einem Stimmzettel ankreu­zen, wen sie als Schwabacher Stadt­oberhaupt favorisieren. Beide Male war Sieger der bereits amtierende Oberbürgermeister Matthias Thürauf (CSU), beide Male landete Doris Rein­ecke (SPD) auf Platz zwei. Lege man das Abstimmungsergebnis zugrunde, würde das Stadtoberhaupt bereits nach dem ersten Wahlgang feststehen, eine Stichwahl – immerhin gibt es mit Klaus Neunhoeffer (Grüne) und Axel Rötschke (FDP) noch zwei weitere Bewerber – wäre demnach nicht not­wendig. Auch wenn sich die Mehr­heitsverhältnisse nicht verschoben haben, hätten immerhin, so Besold, die Bewerber bei der Zahl der Stim­men zugelegt. „Ihr habt also Unent­schlossene für Euch gewinnen kön­nen“, resümierte der SJR-Chef, der an Schwabachs Jungwähler appellierte, am 16. März unbedingt von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.
„Müssen sich die Jugendlichen Sor­gen machen, dass sie im Jugendzen­trum in der Königstraße nur noch geduldete Gäste sind?“, lautete die erste Frage, die an die Kandidaten gerichtet wurde. Wie berichtet, soll nach Abschluss der Sanierungsarbei­ten das Jugendzentrum vormittags auch für Senioren als Treffmöglich­keit zur Verfügung stehen. 
 
Das Sagen bleibt beim SJR 
Für die Sanierung des Gebäudes werde richtig viel Geld in die Hand genommen, erinnerte OB Matthias Thürauf. Und da müsse darauf geach­tet werden, dass das Bauwerk auch gut genützt werde. Federführend für die Belegung sei auch weiterhin der Stadtjugendring. „Ich glaube, dass im wirklichen Leben junge Menschen auch gut mit einem VHS-Kurs oder Senioren auskommen“. Er, Thürauf, sehe keinerlei Konfliktpotenzial.
Dr. Thomas Donhauser, der als Spit­zenkandidat der Freien Wähler (FW) die Runde der Befragten komplet­tierte, erinnerte an Erfahrungen im Wolkersdorfer Jugendtreff, „wo auch mal ein 70. Geburtstag gefeiert wird“.
 „Ich habe nichts dagegen, dass sich Jung und Alt begegnen“, sagte SPD­OB- Kandidatin Doris Reinecke, aber sie wisse auch, „dass Jugendliche auch gern mal unter sich sind“. FDP-Kandidat Rötschke gab sich pragma­tisch: Man könne doch jetzt nicht ent­scheiden, ob das funktioniere. „Aber warum sollten wir es nicht probie­ren?“ Wenn das neue Nutzungskon­zept nicht ankomme, könne man immer noch einen Schritt zurück gehen.
Er mit seinen jetzt 58 Jahren gehe nach wie vor gerne ins Jugendzen­trum, so der Grüne Klaus Neunhoef­fer. „In ein Haus mitten in der Stadt muss Leben rein.“ Und da wünsche er sich Initiativen seitens des Stadtju­gendrings und der Politik. Das Ent­scheidende für ihn sei, dass der Stadt­jugendring weiter die Hoheit im Jugendzentrum habe.
Eine Art Stadtrat für junge Men­schen von 14 bis zirka 17 Jahren kann sich FDP-Kandidat Alex Rötschke gut vorstellen. Es könnten dann von dort Anträge direkt in den Stadtrat eingebracht werden. Dies sei ein gutes Konzept, damit junge Menschen ler­nen, wie Politik laufe. „Noch eine Ini­tiative mehr macht noch keine Beteili­gung“, so SPD-Kandidatin Doris Rein­ecke. Es müsse eine Vorfeldarbeit her und auch finanzielle Mittel bereit gestellt werden. „Einem Stadtjugend­rat gehört unsere volle Unterstüt­zung“, so Grünen-Kandidat Klaus Neunhoeffer. Dafür müsse eine Sat­zung entwickelt werden, die sicher­stelle, dass nicht nur Gymnasiasten und Realschüler darin vertreten seien. „Beim Thema Beteiligung rennen Sie bei mir offene Türen ein“, so FW-Spit­zenkandidat Thomas Donhauser. Aber es dürfe nicht so ablaufen wie bei einer Bürgerversammlung, denn die sei aus Sicht der Jugend nämlich „megalangweilig“. „Wenn ich die Inte­ressen der Jugendlichen erfahren will, muss ich einen Workshop machen oder Ähnliches.“ jk KOMMUNALWAHL 2014 
Copyright (c)2014 Verlag Nuernberger Presse, Ausgabe 26.02.2014
 
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Mittwoch, 19. Februar 2014 18:15

 

 

 

 

 

Europa 2014 - Stadtjugendring Schwabach bietet 4 Plätze für eine Jugendbegegnung

in Cluj , Rumänien, im Rahmen des EU -Programms „Jugend in Aktion“ vom 5. - 13. April 2014

Jugend in Aktion ist ein Programm zur Förderung der nichtformalen Bildung Jugendlicher über kulturelle Grenzen hinweg. Ziel ist in diesem Zusammenhang vor allem die Entwicklung von Solidarität und Toleranz sowie des gegenseitigen Verständnisses zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern. Vor der Europawahl 2014 wollen wir uns verstärkt mit der aktiven Partizipation von Jugendlichen in einem europäischen Kontext auseinandersetzen.

Vom 5. - 13. April 2014 werden hierfür in Cluj, Siebenbürgen, Rumänien, 30 junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren aus Rumänien, Spanien, Italien, Tschechien, der Türkei und Deutschland zusammenkommen. Die gastgebende Organisation ist Go Free - the Association for the Support of Civil Society (www.gofree.ro).

Unter dem Motto „VOICE - Inspiring Change and Empowerment“ sollen vor der Europawahl Good Practices geteilt sowie neue Methoden entwickelt und vor Ort ausprobiert werden, die junge Erwachsene dazu anregen können, wählen zu gehen.

Der Stadtjugendring Schwabach sucht als deutsche Partnerorganisation deswegen 4 motivierte TeilnehmerInnen, die ein großes Interesse an der Europäischen Union und der Mitbestimmung von Jugendlichen im lokalen, regionalen und europäischen Kontext zeigen.

Die EU finanziert im Rahmen des Programms 70 Prozent der Reisekosten sowie die Unterkunft und Verpflegung für den gesamten Aufenthalt. Die Reisekosten werden unter Vorlage der Originalbelege nach der Rückkehr aus Rumänien übe r den SJR anteilig erstattet.

Bei Interesse kann man sich gerne direkt an Florian Rampelt vom Stadtjugendring Schwabach ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) oder an die Geschäftsstelle des Stadtjugendring Schwabach ( 09122-2222/ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. ) wenden.

Bewerbungen mit Motivationsschreiben und Kurzlebenslauf werden per E-Mail (PDF-Format)
an florian.rampelt@sjr- schwabach.de bis zum 28. Februar 2014 entgegengenommen.

Aktualisiert ( Mittwoch, 19. Februar 2014 18:48 )
 
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